Diversität

Programm

Diversity-Tag am 5. Juni 2018

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Programm Diversity Tag 2018 an der CAU.pdf

11.00 Uhr: Offizielle Begrüßung und Eröffnung des Diversity-Tags

Referetin:

Prof. Dr. Anja Pistor-Hatam, Vizepräsidentin für Studienangelegenheiten, Internationales und Diversität

Ort:

Foyer des Audimax / Christian-Albrechts-Platz 2

 

11.00 - 13.00 Uhr: Informationsmesse

Was?

Messestände und Informationsangebote

Ort:

Foyer des Audimax / Christian-Albrechts-Platz 2

Weitere Informationen:

Folgende Aussteller finden Sie während der Informationsmesse von 11 - 13 Uhr im Audimax:

 

11.00 - 14.00: Uhr "Offene Türen und Ohren beim Beratungsteam des AStA im Physikzentrum"

Referentinnen/Referenten:

  • Sylvia Hohmann, BAföG- und Sozialberatung sowie Beratung für Studierende mit Kind
  • Roland Schulz, BAföG- und Sozialberatung
  • Diana Kaufmann, BAföG- und Sozialberatung sowie Beratung für Studierende mit Beeinträchtigung und/oder chronischer Erkrankung
     

Ort

AStA-Beratungsbüro im Physikzentrum, Leibnizstraße 13/15

Weitere Informationen

Das AStA-Beratungsbüro im Physikzentrum bietet von 11.00 - 14.00 Uhr eine offene Tür und offene Ohren für alle Interessierten an.

Es werden Getränke und Kuchen, Kekse und auch salzige "Snacks" angeboten und es kann - falls akut - auch gleich eine Beratung stattfinden.

AStA-Beratungsbüro:

  • Sylvia Hohmann: BAföG- und Sozialberatung und Beratung für Studierende mit Kind
  • Roland Schulz: BAföG- und Sozialberatung
  • Diana Kaufmann: BAföG- und Sozialberatung und Beratung für Studierende mit Beeinträchtigung und/oder chron. Erkrankung

10.00 - 10.45 Uhr: Impulsvortrag "Barrieren in digitalen Lehr-Lernmaterialien reduzieren"

Referentin:

Marion Möller, E-Learing Service eLK.Medien

Zielgruppen:

für alle Interessierten

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich über das Online-Formular

Ort:

Christian-Albrechts-Platz 4, Raum 519

Weitere Informationen:

Digitale Lehr- und Lernmaterialien werden in der Hochschullehre immer häufiger eingesetzt. Seien es digitale Texte, Lehrvideos oder Präsentationsfolien: es gibt zahlreiche Möglichkeiten, wie digitale Lehrmaterialien Lernprozesse unterstützen können. Worauf ist zu achten, wenn unter den Teilnehmern und Teilnehmerinnen Personen mit Beeinträchtigungen wie z.B. Seh- oder Hörbeeinträchtigungen sind? Der Impulsvortrag zeigt hierfür Möglichkeiten auf und gibt Anregungen für die Erstellung barrierefreier digitaler Materialien.

10.00 - 10.45 Uhr: Video-Präsentation "Diversitätsorientierte Lehre an Hochschulen"

Referentinnen/Referenten:

  • Leona Kruse, PerLe
  • Philipp Marquardt, PerLe
  • Hanna Brand, PerLe
     

Zielgruppen:

für Lehrende

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich über das Online-Formular

Ort:

Wilhelm-Seelig-Platz 3, Raum 3

Weitere Informationen:

Die Diversität der Gesellschaft spiegelt sich auch unter den Studierenden wider, weshalb es wichtig ist, die Lehre diversitätsorientiert zu gestalten. Indem Lehrende auf diese Vielfältigkeit eingehen, ermöglichen sie den Studierenden eine individuelle und damit zielführendere Auseinandersetzung mit den Studieninhalten.
Im Projekt erfolgreiches Lehren und Lernen (PerLe) wurde ein Video zur diversitätsorientierten Lehre erstellt, das in diesem Kontext die Grundlagen und Umsetzungsmöglichkeiten beleuchtet.

10.00 - 10.45 Uhr: Impulsvortrag "Formen sexualisierter und häuslicher Gewalt und ihre Folgen"

Referentin:

Angela Hartmann, AStA (Basta!)

Zielgruppen:

für alle Interessierten

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich über das Online-Formular

Ort:

Christian-Albrechts-Platz 4, Raum 1401

Weitere Informationen:

Sexuelle Gewalt hat nicht nur unterschiedlichste Auswirkungen auf die körperliche und seelische Gesundheit der Betroffenen haben. Oft sind mit Gewalt auch Folgen im sozio-ökonomischen Bereich verbunden, wie Auswirkungen auf soziale Beziehungen, auf Lebensentwürfe, Arbeitssituation etc. Damit verbunden sind erhebliche Kosten, die gesamtgesellschaftlich getragen werden müssen. Hierzu zählen insbesondere Kosten des Gesundheitssystems, Sozialleistungen, Kosten im Justizsystem. Der Impulsvortrag gibt einen kurzen Überblick über die Folgen von Gewalt und lädt ein zur Diskussion.

10.00 - 10.45 Uhr: Vortrag "Diskriminierung bei der Essener Tafel und die Positionierung der Kieler Tafel"

Referentin:

Lisa Rosner, Masterstudium „Migration und Diversität“

Zielgruppe:

für alle Interessierten

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich über das Online-Formular

Ort:

Westring 383, Raum 306/307

Weitere Informationen:

Bei dem Vortrag wird es um den Konflikt bei der Essener Tafel gehen. Dort wurde beschlossen, Migrant*innen als Neukunden auszuschließen.
Die Argumente dafür waren unter anderem die Überlastung ehrenamtlicher Mitarbeiter*innen und das Verhalten von Menschen mit Migrationshintergrund.
Dieser Ausschluss wurde anhand einer theoretischen Erklärung untersucht. Es wird gezeigt, welche Ein- und Ausgrenzungsmechanismen zu dem Ausschluss beitrugen.
Im Anschluss daran wird die Positionierung der Kieler Tafel präsentiert, die anhand eines Interviews und einer explorativen teilnehmenden Beobachtung zusammen getragen wurde.

13.15 - 14.45 Uhr: Vortrag "Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) und seine Bedeutung für Student*innen und Mitarbeiter*innen an Hochschulen"

Referent:

Dennis Bunge, Antidiskriminierungsstelle des Landes Schleswig-Holstein

Zielgruppen:

für alle Interessierten

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich über das Online-Formular

Ort:

Audimax / Christian-Albrechts-Platz 2, Hörsaal D

Weitere Informationen:

In dem Vortrag werden die Grundzüge des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) kurz skizziert und mit Fällen aus der Beratungspraxis ergänzt. Ziel des Vortrags ist es, Mitarbeiter*innen und Student*innen aufzuzeigen, in welchen Fällen das Gesetz vor Diskriminierung wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität helfen kann.
Die Antidiskriminierungsstelle des Landes Schleswig-Holstein (www.antidiskriminierungsstelle-sh.de) berät seit 2013 kostenlos und unabhängig Bürger*innen über die Ansprüche und rechtlichen Möglichkeiten im Einzelfall, vermittelt an andere Stellen oder setzt sich für eine gütliche Einigung ein. Neben der Beratungen im Einzelfall ist die  Aufklärung und Sensibilisierung der Gesellschaft gegen jede Form der Diskriminierung eine zentrale Aufgabe der Dienststelle, die bei der Bürgerbeauftragten für soziale Angelegenheiten des Landes Schleswig-Holstein angesiedelt ist. Auch Rechtsberatungen und Schulungen für Bürger*innen, Unternehmen, Verbände und Behörden werden angeboten.
Weitere Informationen: www.facebook.com/antidiskriminierungsstelle.sh.

13.15 - 14.45 Uhr: Vortrag "Verschiedene Formen des Umgangs mit Schriftlichkeit in Deutschland"

Referent:

Dr. Reyhan Kuyumcu, Islamwissenschaft

Zielgruppe:

für alle Interessierten

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich über das Online-Formular

Ort:

Westring 383, Raum 306/307

Weitere Informationen:

Welche Bedeutung hat die Schrift in Deutschland? Wie gehen wir mit Geschriebenem um? Und was bedeutet es, in einer schriftorientierten Gesellschaft zu leben, wenn man nicht in einer solchen Gesellschaft sozialisiert wurde?
Der Vortrag beschäftigt sich mit unterschiedlichen Wahrnehmungen und Perspektiven zum Thema Schriftlichkeit. Anhand einer Sensibilisierungsübung und von Praxisbeispielen soll ein Einblick in unterschiedliche Umgänge mit Schriftlichkeit gegeben und mögliche Folgen für die Kommunikation zwischen Menschen, die in Deutschland sozialisiert wurden und solchen, die nicht in Deutschland sozialisiert wurden, diskutiert werden.

13.15 - 14.45 Uhr: Workshop "Intersektionalität in 90 Minuten. Verflechtungen sozialer Ungleichheit verstehen"

Rferentinnen/Referenten:

  • Esther van Lück, Arbeitsbereich Gender & Diversity Studies
  • Oktay Aktan, Arbeitsbereich Gender & Diversity Studies
  • David Stiller, Arbeitsbereich Gender & Diversity Studies
     

Zielgruppen:

für alle Interessierten

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich über das Online-Formular

Ort:

Christian-Albrechts-Platz 4, Raum 1401

Weitere Informationen:

Was ist eigentlich Intersektionalität? Diese Frage wollen wir gemeinsam in dem 90-minütigen Workshop anhand verschiedener Themen und praktischer Beispiele beantworten. Knapp umrissen lässt sich Intersektionalität als ein produktives sozialwissenschaftliches Konzept beschreiben, indem verschiedene Diskriminierungsformen in ihrem Zusammenspiel betrachtet werden. Dies bietet neue Perspektiven für Wissenschaft und Praxis.
Die Mitarbeitenden des Arbeitsbereichs Gender & Diversity Studies führen in die Struktur einer intersektionalen Forschungsperspektive ein, deren historischen Anfänge sich in den Unterdrückungsverhältnissen Schwarzer Frauen in den Vereinigten Staaten finden lässt. Des Weiteren wird das Verhältnis zwischen Sexismus und Rassismus thematisiert und das Potential einer queeren Intersektionalität ausgelotet. Vorkenntnisse sind nicht notwendig und Fragen sind willkommen. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

13.15 - 14.45 Uhr: Workshop "Gender-Vielfalt: Grundlagen, aktuelle Veränderungen und Handlungsbedarf an Hochschulen"

Referent:

Dr. Tamás Jules Fütty, Institut für Pädagogik

Zielgruppe:

für alle Interessierten

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich über das Online-Formular

Ort:

Wilhelm-Seelig-Platz 3, Raum 3

Weitere Informationen:

Im Oktober 2017 hat das deutsche Bundesverfassungsgerichts entschieden, dass ein dritter positiver Geschlechtseintrag neben "männlich" und "weiblich" möglich sein muss. Der Gesetzgeber wurde angewiesen die verfassungswidrige Regelung im Personenstandsrecht bis zum 31.12.2018 entsprechend zu ändern. Gleichzeitig wurden die invasiven nicht-konsensualen geschlechtsangleichenden Operationen an Inter*(geschlechtlichen) Kindern im Kleinkindalter – die seit Jahrzehnten national wie international als besonders gravierende Menschenrechtsverletzungen kritisiert werden - nicht als verfassungswidrig verboten.
Was haben Normen mit Gewalt und Geschlecht zu tun? Welche spezifischen Regelungen und Diskriminierungen gibt es im Hinblick auf Geschlechtsidentität? Welcher Handlungsbedarf besteht auch an Hochschulen? Diesen Fragen werden wir uns in diesem Workshop widmen.
Ziele des Workshops:

  • Die eigene Gender-Kompetenz erweitern durch Wissen zu geschlechtlicher Vielfalt
  • Begriffe zu Gender kennen und verstehen
  • Ein Verständnis für strukturelle Diskriminierungen hinsichtlich Geschlechtsidentität auch im Bereich Hochschule entwickeln
  • Einen Praxistransfer beginnen: Was könnte dies für die eigene Arbeit bedeuten?

 

14.00 - 17.00 Uhr: Vortrag und Mitmachaktion "Mobilitätsworkshop"

Referentinnen/Referenten:

  • Niels Luithardt, Inklusionsbeauftragter des AStA
  • Laura Hein, Inklusionsbeauftragte des AStA
  • Lisa Holster, Inklusionsbeauftragte des AStA
     

Zielgruppen:

für alle Interessierten

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich über das Online-Formular

Ort:

Christian-Albrechts-Platz 4, Raum 519

Weitere Informationen:

Der Mobilitätsworkshop wird durch den Diversitätsfond der CAU gefördert und findet in Kooperation mit dem Gebäudemanagement statt.

Der Mobilitätsworkshop ist eine Mischung aus Vortrag und Mitmachaktion und besteht aus 2 Teilen, einem theoretischen und einem praktischen Teil.
Im theoretischen Teil geht es um grundlegende Informationen wie Bodenindikatoren, Unterschiede zwischen Rippen und Noppen, Orientierung via Smartphone und Apps,
typische Stolperfallen und Dinge, auf die geachtet werden sollte.
Im praktischen Teil findet eine Begehung auf dem Campus statt.

15.00 - 16.30 Uhr: Vortrag "Facetten rechter Angriffe: Die Perspektive Betroffener"

Referent:

Dr. Kai Stoltmann, AStA (Zebra):

Zielgruppen:

für alle Interessierten

Anmeldung:

ohne Anmeldung

Ort:

Audimax / Christian-Albrechts-Platz 2, Hörsaal D

Weitere Informationen:

In den Debatten und Auseinandersetzungen um Rassismus, Neonazismus und rechte Angriffe wird in der Regel auf die Täter fokussiert. Die Perspektive der Betroffenen bleibt dagegen weitgehend ungehört. Aus diesem Grund mischen sich etwa die Betroffenen des Brandanschlags von Mölln oder die Hinterbliebenen der NSU-Morde in den letzten Jahren verstärkt in die Diskussion ein. Anhand ihrer Statements kann die Bedeutung der Opferperspektive nach rassistischen und rechten Angriffen deutlich gemacht werden. So gibt der Impulsvortrag von zebra - Zentrum für Betroffene rechter Angriffe einen Überblick über die Notwendigkeit, den Betroffenen zuzuhören und ihre Positionen ernst zu nehmen.

15.00 - 19.00 Uhr: Workshop "Drag Workshop"

Referentinnen/Refferenten:

  • Stefan Heidebrecht, Queer AStA CAU Kiel
  • Line Sluyter-Gäthje, Theater im Sechseckbau
     

Zielgruppen:

für alle Interessierten

Anmeldung:

Die Anmeldung erfolgt über eine E-mail an: queer@asta.uni-kiel.de

Ort:

Theater im Sechseckbau

Weitere Informationen:

Der Drag Workshop findet im Rahmen der Queeren Themenwochen statt.

Hintergrund:

Dragqueens sind seit jeher Zeichen für eine emanzipatorische queere Bewegung. Diese Atmosphäre möchten wir an die CAU bringen!

Du wolltest dich schon immer einmal zur Dragqueen oder zum Dragking schminken lassen? Dann ist dies jetzt die Gelegenheit! Komm einfach vorbei und lass dich verwandeln. An vier Schminktischen wird getuscht, gerüscht und Kunstbart und Wimpern verklebt. Wer möchte, kann sich dabei auch mit Kostümen aus dem Fundus ablichten lassen!

Es gibt im Sechseckbau einen großen Kostümfundus und wir sorgen auch für das Vorhandensein von möglichst vielen lustigen Requisiten. Wer konkrete Vorstellungen hat ist aber herzlich dazu eingeladen auch eigene Sachen mit zu bringen. Gerade was Schuhe angeht, ist es oft schwer für viele Leute passendes da zu haben, allein schon weil Übergrößen in High Heels beispielsweise recht rar sind.

Dieser Workshop findet in Kooperation mit dem Kurs für Maskenbildnerei vom Studentenwerk SH statt. Wenn ihr Interesse habt diesen Kurs zu machen, findet ihr alle Infos auf dem Webauftritt des Studentenwerks SH.