Diversität

Initiativen und Projekte

Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung

Bundesweit gehört die CAU zu den wenigen Universitäten mit einem Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung. Ende November 2019 wurden vier Jahre Umsetzung zahlreicher inklusionspolitisch relevanter Vorhaben feierlich an der Landesuniversität begangen. In der Festveranstaltung waren neben der Vizepräsidentin, Prof. Pistor-Hatam, der Vortrag "Die Förderung von Inklusion über Aktionspläne zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention - Bedeutung und Potenziale für Hochschulen in Deutschland" von Marco Miguel Valero Sanchez und der Kommentar des Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderung, Dr. Ulrich Hase, zu hören. Zu den Gästen gehörte auch der ehemalige Staatssekretär, Rolf Fischer, der die Erarbeitung des Aktionsplans unter der Leitung von Prof. Uta Klein und Beteiligung Ihres Teams des Arbeitsbereichs Gender & Studies ermöglicht hat.

Seit Ende 2015 wurden mehr als 30 Maßnahmen sowie eine Reihe zusätzlicher inklusionsorientierter Initiativen und Projekte inner- und außerhalb der fünf Arbeitsgruppen (Studium und Lehre, Beschäftigte, Forschung, Barrierefreiheit in Gebäuden und auf dem Campus sowie Barrierefreies Web und Öffentlichkeitsarbeit) umgesetzt. Zu den bedeutsamsten Erfolgen und Fortschritten gehören hierbei die unbefristet tätige Beauftragte für Studierende mit Behinderung/chronischen Krankheiten und die Inklusionsbeauftragte/Beauftragte der Arbeitgeberin, der Arbeitsplatz für sehbeeinträchtigte und blinde Menschen in der Zentralbibliothek, die Handreichung "Barrierearme Lehre" des PerLe-Projektes und die zahlreichen Seminar- und Trainingsangebote der Hochschuldidaktik, der Wissenschaftlichen Weiterbildung, des Zentrums für Lehrerbildung und des Instituts für Inklusive Bildung. 

Der Inklusionsbeirat, besetzt mit Externen und Universitätsangehörigen und geleitet von Dr. Ulrich Hase, begleitet die Verwirklichung inklusionspolitisch relevanter Vorhaben an der CAU. Einen Beitrag zur Umsetzung des Plans finden Sie in der UniZeit 99.

Für Rückfragen zum Aktionsplan und zu den Möglichkeiten der Mitarbeit stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Aenne-Liebreich-Preis

Der Aenne-Liebreich-Preis an der CAU ist eine Maßnahme, die im Rahmen des Auditierungsverfahrens "Vielfalt gestalten" von Studierenden vorgeschlagen wurde und zentral umgesetzt wird. Gewürdigt werden Master-/Diplomarbeiten und Dissertationen der Diversity Studies. Ansprechperson für die Ausschreibung und das Auswahlverfahren ist Eddi Steinfeldt-Mehrtens (-7000).

2019 wurden die Masterarbeit „Social Transformation through Transnational Solidarity and Self-Empowerment in the Context of the European Border- and Migration Regime“ von Ariane Kehr und die Dissertation „History´s Queer Stories: Retrieving and Navigating Homosexuality in British Fiction about the Second World War“ von Dr. Natalie Nobitz ausgezeichnet. Den Pressetext finden Sie hier.

Diversitytag 2020

Die CAU hat den diesjährigen bundesweit veranstalteten Diversitytag für die Verabschiedung einer Richtlinie gegen Diskriminierung, sexualisierte Gewalt und Mobbing genutzt. Die Erarbeitung einer universitären Richtlinie in Verbindung mit einem erweiterten Beratungsangebot in Fällen von Diskriminierung (Beschwerden) wurde auch im Auditierungsverfahren "Vielfalt gestalten" als notwendige Maßnahme genannt. Expert*innen unterschiedlicher Statusgruppen haben hieran knapp ein Jahr gearbeitet. Für Rückfragen stehen Ihnen gern die zentralen Beauftragten für Diversität und Gleichstellung zur Verfügung.

Charta der Vielfalt unterzeichnet

Mit der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt im Dezember 2016 verdeutlicht die CAU ihr Engagegement für ein respektvolles Miteinander und für den Abbau noch vorhandener Diskriminierung. Weiterführende Informationen finden Sie hier.

Studien- und Berufsperspektiven von Menschen mit Fluchterfahrungen

Nach erfolgreicher Einwerbung von Landes- und Bundesmitteln wurden seit 2016 zusätzliche Stellen für die bedarfsgerechte Beratung, Studienvorbereitung und -begleitung geflüchteter Studieninteressierter und Studierender an der Landesuniversität sowie in Vorbereitung auf die Aufnahme einer Berufstätigkeit eingerichtet. Service- und Beratungsangebote sowie fachliche und sprachliche Angebote wurden auf diese Weise neu geschaffen und sukzessive weiterentwickelt. Weiterführende Informationen finden Sie auf den Seiten des International Center und des Bereichs Deutsch als Fremdsprache.

Bündnis gegen Homophobie

Mit Unterzeichnung der Lübecker Erklärung für Akzeptanz und Respekt wurde im März 2015 ein Zeichen gegen Homophobie gesetzt, siehe Pressemeldung. Parallel hat sich die AG Regenbogen gegründet. An der Mitarbeit Interessierte können sich an Eddi Steinfeldt-Mehrtens wenden.