Diversität

Forschung

Eine Reihe von Forschenden an der CAU bewegt sich bereits im Feld der Diversity Studies, beforscht verschiedene Dimensionen von Diversität (Alter, Geschlecht, Gesundheit usw.) bzw. Ungleichheitsverhältnisse in allen Teilbereichen der Gesellschaft und nimmt hierbei auch intersektionale Perspektiven ein. Konzentriert sind Forschungsaktivitäten u.a. im Arbeitsbereich Gender & Diversity Studies und im Projektkolleg „Intersektionalität interdisziplinär“. Der Transfer von Forschungserkenntnissen in die Lehre wird u.a. durch das PerLe-Projekt gefördert.

Für die Phasen während und nach der Promotion bieten neben dem Graduierten- und dem Postdoc-Zentrum auch die Wissenschaftliche Weiterbildung und die Forschungsabteilung umfangreiche Service- und Beratungsangebote an. Kodexpapiere zu guter Arbeit und das Forschungs- bzw. Diversity-Audit zielen auf diskriminierungsfreie, förderliche Rahmenbedingungen in der Forschung ab. Ansprechpersonen in Fällen wissenschaftlichen Fehlverhaltens (Ombuds-/ Vertrauenspersonen) sowie Beauftragte und Interessenvertretungen (Beauftragte für Diversität, Gleichstellung, Inklusion und Personalräte) engagieren sich im Interesse der Ratsuchenden für eine respektvolle und ertragreiche Zusammenarbeit. Die zentrale Gleichstellungsbeauftragte und ihr Team fördern weibliche Wissenschaftsangehörige, reagieren auf qualifikations- und familienbezogene Bedarfe.

Forschende bringen sich auch unter Einnahme diversitätsorientierter bzw. intersektionaler Perspektiven in relevante Arbeitszusammenhänge an der Universität (de/zentrale Gremien, Diversitätsbeirat, Inklusionsbeirat, Arbeitsgruppen zur Umsetzung des Aktionsplans u.v.m.) ein. Netzwerke wie das Aktionsbündnis Teilhabeforschung ermöglichen einen bundesweiten Austausch.

Mit dem Aenne-Liebreich-Preis wurden im Sommersemester 2019 erstmalig an der CAU Master-/Diplomarbeiten und Dissertationen der Diversity Studies gewürdigt. Ansprechperson ist Eddi Steinfeldt-Mehrtens (-7000).