Diversität

Auditierungsverfahren „Vielfalt gestalten“ des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft

Seit Mitte des vergangenen Jahres durchläuft die CAU das Auditierungsverfahren „Vielfalt gestalten. Für die Durchführung des Verfahrens wurden eine Steuerungsgruppe und ein operativer Kreis gebildet, deren Mitglieder im Rahmen des zweijährigen extern moderierten Prozesses Ziele und Maßnahmen für ein Diversitätskonzept erarbeiten. Das Verfahren dient auch der systematischen gesamtuniversitären Verankerung diversitäts- und inklusionspolitischer Zielstellungen und Strukturen zugunsten von Chancengleichheit und des Abbaus noch vorhandener Barrieren bzw. Benachteiligung.

Näheres zu dem Auditierungsverfahren erfahren Sie unter: https://www.stifterverband.org/diversity-audit

Inhaltliche und verfahrensbezogene Rückfragen beantwortet Ihnen gern Kathrin Houda, Projektleitung des CAU-Verfahrens

Diversitätsfonds der CAU

Erstmalig wird zum Wintersemester 2017/2018 die finanzielle Förderung diversitätsbewusster Initiativen und Projekte durch einen Diversitätsfonds ermöglicht! Ziel ist es, hiermit der Chancengleichheit und dem Abbau noch vorhandener Benachteiligungen an unserer Hochschule einen weiteren Schritt näher zu kommen. Förderungsfähig sind:

  • Fachvorträge, Workshops und Aktionen mit eindeutig thematischem Bezug,
  • Maßnahmen zur Gewährleistung der Barrierefreiheit und des Abbaus noch vorhandener Barrieren (z.B. Gebärdendolmetschen zur Durchführung dezentraler Veranstaltungen),
  • Maßnahmen zur Förderung der weiteren Vernetzung von Arbeits- und Hochschulgruppen mit Fokus Chancengleichheit bzw. Diversitätsorientierung und Antidiskriminierung sowie
  • Maßnahmen zur Unterstützung diversitätsbewusster Informations- und Öffentlichkeitsarbeit.

 

Angesprochen sind hierbei alle Universitätsangehörigen. Anträge zur Durchführung studentischer Initiativen und Projekte sind – sofern sie in Zusammenarbeit mit Angehörigen aus Wissenschaft, Verwaltung und/oder Technik konzipiert und durchgeführt werden – ausdrücklich erwünscht.

Um die zur Verfügung stehenden Mittel möglichst ausgewogen verteilen zu können, ist folgende Mittelbeantragung für die erste Ausschreibungsrunde vorgesehen:

  • 600 Euro als Höchstfördersumme pro Antrag aus einer Fakultät,
  • bis zu 450 Euro für Anträge aus Technik und Verwaltung,
  • bis zu 450 Euro für Studierendenprojekte, die in Zusammenarbeit mit Angehörigen aus Wissenschaft, Verwaltung und/oder Technik zu stellen sind.

 

Die Ausschreibung wird zweimal jährlich erfolgen. Vergabegremium ist der 2016 an der CAU eingerichtete Diversitätsbeirat, der mit Angehörigen der Wissenschaft und Verwaltung besetzt ist.

Die Förderung von Maßnahmen, die aus Mitteln des Gleichstellungsbudgets sowie des Internationalisierungs- oder Lehrinnovationsfonds ermöglicht werden können, ist ausgeschlossen.

Die Anträge (max. 3 Seiten) sind unter Beachtung folgender Punkte bis 4. Oktober 2017 an diversitaet@uv.uni-kiel.de zu richten:

  1. Titel und Kurzbeschreibung des Vorhabens
  2. Antragstellende Personen bzw. Arbeitseinheit(en)
  3. Zielgruppe(n) des Vorhabens
  4. Zeitpunkt bzw. Zeitraum der Umsetzung des Vorhabens
  5. Beantragte Mittel im Detail
  6. Angaben zur Nachhaltigkeit und Integration der Maßnahme in bestehende Projekte bzw. Strukturen
  7. Angaben zur Ergebnissicherung bzw. Dokumentation des Vorhabens
  8. Kontaktdaten

 

Rückfragen beantwortet Ihnen gerne Kathrin Houda.

Thementag Vielfalt

Am 30. Mai 2017 wurde erstmalig an der CAU ein bundesweit als Diversity-Tag durchgeführter Aktionstag veranstaltet, der Thementag Vielfalt der CAU! Mehr erfahren...

Umfrage zur Mehrsprachigkeit an der CAU

+++ english version below +++

„In Deutschland spricht man Deutsch“ – das ist zwar richtig, beschreibt die sprachliche Wirklichkeit hierzulande aber nur zum Teil. Gerade in der gegenwärtigen gesellschaftlichen Diskussion um Flucht und Zuwanderung kommt die Verwendung anderer Sprachen als Deutsch vor allem als ein Problem vor, eine Barriere für gelungene Integration, die überwunden werden muss.

Dabei wird übersehen, dass das Nebeneinander verschiedener Sprachen längst – oder, richtiger: immer schon – zur Lebenswirklichkeit der meisten Menschen gehört. Mehrsprachigkeit ist keine sprachliche Randerscheinung, sondern der Normalfall, auch wenn das oftmals nicht so wahrgenommen wird. Die meisten Mehrsprachigen bewerten ihre Mehrsprachigkeit dabei sehr positiv, sehen also eher den Nutzen und die Chancen vielfältiger sprachlicher Fähigkeiten als eventuelle Probleme.

Auch an der CAU gehört sprachliche Vielfalt für viele von uns zum Alltag. Ob wir mit mehreren Sprachen aufgewachsen sind, mehrere Sprachen in der Schule gelernt haben, beruflich englische Texte lesen und schreiben oder uns wissenschaftlich mit Sprachen auseinandersetzen – mehrere Sprachen sind ein selbstverständlicher Teil der universitären Lebens- und Arbeitswelt.

In Zusammenarbeit mit dem Präsidium untersuchten wir nun erstmals in einer anonymen Umfrage, welche Sprachen wir alle – Studierende sowie wissenschaftliche und nicht-wissenschaftliche Beschäftigte der CAU Kiel – in welchen Lebens- und Arbeitsbereichen verwenden. Wie sprechen wir im privaten Umfeld, welche Sprachen verwenden wir an unseren Instituten, wie sieht unser wissenschaftliches Sprachenspektrum aus? Die Ergebnisse bieten dabei auch eine Grundlage für die Diskussion darüber, welchen Stellenwert Deutsch und andere Sprachen, aber auch sprachliche Vielfalt an sich an der Universität künftig haben werden – und sollen.

Die Umfrage ist nun abgeschlossen. Die Ergebnisse werden Ende September an dieser Stelle veröffentlicht.

Bei Fragen erreichen Sie uns per Mail über mehrsprachigkeit@email.uni-kiel.de.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. Steffen Höder (Institut für Skandinavistik, Frisistik und Allgemeine Sprachwissenschaft)

Prof. Dr. Inger Petersen (Germanistisches Seminar)

 

English Version

Multilingualism at the University of Kiel: A Survey

“One speaks German in Germany” - this statement reflects the linguistic situation in Germany only partly. In today’s discussion about refugees and immigration, the usage of other languages other than German is mostly seen as an obstacle to integration that has to be overcome. This view, however, neglects the fact that Germany has always been a multilingual country. Even though multilingualism is commonly believed to be an exception, it is actually a normality. In addition, most speakers of multiple languages value their multilingualism highly and see their language skills as advantageous.

At the University of Kiel multilingualism is an everyday reality, too. We all were for example raised with multiple languages, learnt new languages at school, read and write English texts at work, or study languages. Multiple languages play an important role in our day-to-day life and in the academic environment.

In cooperation with the university board we conducted for the first time an anonymous survey about these languages. The survey was addressed to all students and all employees (scientific as well as non-scientific) of the University of Kiel. Which languages do we use at home, on campus, and for communication within the scientific community?

As the survey has been completed by now, the results will be published here approximatley by the end of September.

The outcome of the survey can serve as a starting point for the discussion about our language policy at the university.

For any questions, please contact us at mehrsprachigkeit@email.uni-kiel.de.

Thank you in advance,

Prof. Höder (Institute of Scandinavian Studies, Frisian Studies and General Linguistics)

Prof. Petersen (Institute of German Studies)

Charta der Vielfalt unterzeichnet

Mit der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt im Dezember 2016 verdeutlicht die CAU ein weiteres Mal ihr Engagegement für ein wertschätzendes, respektvolles Miteinander und für den Abbau von Benachteiligung. Weiterführende Informationen zur Charta der Vielfalt finden Sie hier.

Studienperspektiven Geflüchteter an der CAU

Nach erfolgreicher Einwerbung von Landes- und Bundesmitteln konnten zusätzliche Stellen für die Beratung und Begleitung geflüchteter Studieninteressierter eingerichtet werden. Die neuen Kolleginnen und Kollegen unterstützen die CAU auch in den Bereichen der Bündelung und des Ausbaus propädeutischer Maßnahmen, inklusive von Deutschkursen, sodass eine gute Studienvorbereitung gewährleistet werden kann. Weiterführende Informationen finden Sie auf den Seiten des International Center: https://www.international.uni-kiel.de/de

Bündnis gegen Homophobie

Mit der Unterzeichnung der Lübecker Erklärung für Akzeptanz und Respekt im März 2015 startet das Engagement der CAU gegen Homophobie:

Zur Pressemeldung der CAU Kiel

Arbeitsgruppe Regenbogen an der CAU

Zur Unterstützung des Engagements der CAU im Rahmen der Lübecker Erklärung (Bündnis gegen Homophobie) engagiert sich die AG „Regenbogen an der CAU“.

Ansprechperson für die AG Regenbogen ist Heike Pahnke